Eine neue Internetplattform: Cliché – Société en migration

Das Zentrum für interkulturelle Bildung hat die große Ehre, Ihnen eine neue interaktive und partizipative Plattform vorstellen zu dürfen, rund um die Themen Migrationen, Stereotype und Zusammenleben.

Der Begriff CLICHÉ hat im Französischen eine Doppelbedeutung und kann entweder Foto-Negativ oder Klischee bedeuten. Daher kommt der Fotografie auf dieser Plattform auch eine zentrale Rolle zu, um sich mit den Migrationen und dem Zusammenleben zu befassen. Ziel ist es, die Jugendlichen und die allgemeine Öffentlichkeit für das Verhältnis zwischen Identität und Anderssein in unserer multikulturellen Gesellschaft zu sensibilisieren, indem sich in künstlerischen und pädagogischen Aktivitäten mit Gesellschaftsfragen befasst wird.

Die Internetplattform CLICHÉ bietet zahlreiche Aktivitäten, Texte, Zeugenberichte, Videoclips, Projekte von Jugendgruppen, Schulklassen, Professionellen aus dem Erziehungs- und Bildungsbereich, oder Expert*innen aus verschiedenen Arbeitsfeldern, um den Blick für die verschiedenen Facetten unserer vielschichtigen und komplexen Realität zu schärfen, der oft von Klischees verschleiert wird.

Haben Sie Lust Teil dieses Abenteuers zu werden? Besuchen sie cliche.lu, wo sie eine Vielzahl an Ressourcen, Übungen und Aktivitäten für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen finden. Im Webspace für Lehrer*innen können Sie Aktivitäten anpassen oder Ihre eigenen entwerfen. Die dazugehörige App erlaubt den Teilnehmer*innen ihre Fotos hochzuladen, wovon eine Auswahl Teil der Online-Galerie wird.

Bei weiteren Fragen, können Sie sich gerne per Mail an ikl@asti.lu an uns wenden!

Ein Projekt der Œuvre de secours national Grande-Duchesse Charlotte

Umsetzung: Ikl- centre d’éducation interculturelle
In Partnerschaft mit: ASTI asbl

Web Entwicklung: Edutec, Flamingo Creative Studio

Mit der Unterstützung von : MENJE, VdL

Neues Jahr, neues Teammitglied!

Ab Januar 2021 wird Myriam Abaied das ikl-Team verstärken. Aufgrund ihrer persönlichen und professionellen Erfahrung, sowie ihrer Ausbildung, stellt sie eine enorme Bereicherung für das gesamte Team dar.  Herzlich willkommen, Myriam!

Le noir du blanc

Le Noir du Blanc : Alte Vorstellungen, neue Wirklichkeiten in den Medien und der Werbung in Luxemburg und darüber hinaus. Ein Webinar im Rahmen des Projekts „À fleur de peau“.

Im Rahmen des Projekts „À fleur de peau“, und dank der Finanzierung der Abteilung für Integration des Ministeriums für Familie, Integration und der Großregion, organisiert das CDMH in Zusammenarbeit mit Finkapé und der Unterstützung des Zentrums für interkulturelle Bildung – ikl, am Samstag, den 7. November, das Webinar

Le Noir du Blanc : imaginaires anciens réalités actuelles dans les médias et dans la publicité (alte Vorstellungen und neue Wirklichkeiten in den Medien und der Werbung)

über die Darstellung von People of Color in den Medien und der Werbung.

Ablauf des Tages

Moderation

Frau Antonia Ganeto, Licence in Journalismus und Kommunikation

Programm

10:00 – 12:00 Uhr:

Herr Romain Hilbert, Journalist

Herr Jean-Barthélemi Debost, Historiker 

14:00 – 16:00 Uhr:

Herr Olivier Mukuna, Journalist

Frau Antoinette Reuter, Historikerin 

Die Veranstaltung findet auf Französisch statt. Die Zuschauer können nach den Präsentationen Fragen stellen.

Die Teilnahme am Webinar ist kostenlos.  Einschreibung per Mail an info@cdmh.lu.

Klicken Sie hier für zusätzliche Informationen über die verschiedenen Redner.

Das nächste Webinar zum Thema: Die Darstellung von People of Color in den Museen und der Welt der Kunst, findet am 14. November zur gleichen Zeit statt.

Diese Projekt wird vom Kulturministerium, der Stadt Düdelingen, dem Zentrum für interkulturelle Bildung-ikl, und der Universität Luxemburg unterstützt.

Grafik: Jennifer Lopes Santos / À fleur de peau

Verstärkt in die Zukunft!

Das ikl-Team freut sich euch seine zwei Neuzugänge vorstellen zu dürfen. Fortan werden Gretchen Tornare und Sylvie Elcheroth das Team verstärken, um mit Antónia und Pierre die interkulturelle Bildung in Luxemburg zu fördern.

Gretchen und Sylvie können auf langjährige berufliche Laufbahnen zurückblicken, wo sie unter anderem an verschiedenen Projekten im Bereich der Mehrsprachigkeit, der Integration von Neuankömmlingen oder auch der Schulentwicklung teilnahmen.

Ihr Wissen, ihre Erfahrung, ihre Motivation und ihr Engagement sind eine Bereicherung für das gesamte Team!

Das Team

Mein Name ist Antónia Ganeto. Auf den kapverdischen Inseln geboren, bin ich in den siebziger Jahren im Alter von fünf Jahren nach Luxemburg gekommen. Ich habe meine gesamte Schullaufbahn in Luxemburg absolviert, bevor ich in Brüssel Journalismus und Kommunikation studiert habe. Nun arbeite ich bereits seit mehr als einem Vierteljahrhundert im Zentrum für interkulturelle Bildung – ikl

Neben meiner persönlichen Lebenserfahrung, sind es vor allem die zahlreichen Projekte und Fortbildungen, sowie die vielen inspirierenden Menschen, denen ich im Laufe der Jahre begegnet bin, die meine Arbeit bereichern. 

Müsste ich ein Leitmotiv für meine Arbeit nennen, wäre es: „Lernen für ein besseres Zusammenleben!“ Es ist dieses Leitmotiv, das Ziel zu einer friedlichen und fairen Gesellschaft beizutragen, das mich inspiriert, meine treibende Kraft! 

Aus diesem Grund leite ich mit großer Freude ein engagiertes und interdisziplinarisches ikl-Team! 

Ich heiße Sylvie Elcheroth und komme aus dem Grundschulbereich, wo ich mich während der letzten zehn Jahre um die neu im Land angekommenen Kinder gekümmert habe. Ich habe diese Arbeit mit Einsatz und Freude gemacht, immer bemüht, den Kindern und ihren Familien das Gefühl zu vermitteln, willkommen zu sein und sie bei ihren Anstrebungen, ihren Platz in der Luxemburger Gesellschaft zu finden, zu unterstützen. 

Heute freue ich mich darüber, zum ikl-Team zu gehören und zur interkulturellen Bildung und Erziehung im Sinne eines besseren Zusammenlebens beizutragen. Neben meinen Erfahrungen als Lehrerin bringe ich Kompetenzen mit, die ich im Laufe anderer beruflicher Tätigkeiten entwickelt habe: Forschung zum Thema Mehrsprachigkeit bei Kindern an der Universität Luxemburg, sowie Teilnahme an der Gründung einer inklusiven Schule am Bildungsministerium Luxemburg. Ich habe zum Thema „Pädagogik der Mehrsprachigkeit“ promoviert und bin Autorin eines Buches zum gleichen Thema. 

Persönlich hat die Adoption zweier Kinder aus der Ukraine mein Leben sehr verändert. 

Ich heiße Gretchen Tornare, bin in Frankreich geboren und im Alter von 4 Jahren nach Luxemburg gekommen. Bei meiner Ankunft konnte ich die luxemburgische Sprache nicht und musste sie mühsam erlernen, eine Erfahrung, die mich früh auf die Herausforderungen, die mit dem Erlernen einer Fremdsprache verbunden sind, aufmerksam gemacht hat. 

Meine berufliche Tätigkeit in der Tourismusbranche in Luxemburg und im Ausland, sowie meine Ausbildung zur Lehrerin und die Arbeit in der Schule haben es mir erlaubt, ein besseres Verständnis von den vielfältigen Kulturen und Persönlichkeiten in unserer Gesellschaft zu erlangen.

Meine berufliche Laufbahn als Lehrerin war immer mit dem sogenannten „Cours d’accueil“ und der Integration von Neuankömmlingen verbunden. Ich war an mehreren Projekten des Ministeriums beteiligt, um Schulmaterial für die Sprachförderkurse zu entwickeln, und die SchülerInnen und ihre Eltern, sowie das Personal des „Cours d’accueil“ zu unterstützen. Mein Wunsch war es, diesen Menschen durch mein Engagement die Möglichkeit zu geben, Teil unserer Gesellschaft zu werden.

Jetzt bin ich froh, Teil eines Teams zu sein, wo ich mich der interkulturellen Bildung widmen kann. Ich will den SchülerInnen dabei helfen, sich der Vielfalt und des kulturellen Reichtums unserer Gesellschaft bewusst zu werden, und ihnen interkulturelle Kompetenzen vermitteln, die ein gutes Zusammenleben in unserer vielfältigen Gesellschaft unterstützen.

Mein Name ist Pierre Dielissen und ich arbeite seit 2012 im Zentrum für interkulturelle Bildung – ikl. Nach meinem Bachelor in Erziehungswissenschaften, den ich an der Universität Luxemburg absolviert habe, habe ich einen Master in Comparative and International Education an der Universität Oslo gemacht, wo ich mich u.a. mit den Wechselbeziehungen zwischen Bildung und Entwicklung der Gesellschaft befasst habe, insbesondere was die Demokratisierung der Gesellschaft betrifft. 

Am Zentrum für interkulturelle Bildung, sehe ich mein Hauptziel darin, SchülerInnen in einem Prozess der kritischen Hinterfragung unserer Gesellschaft zu begleiten. Somit will ich ihnen helfen unsere multikulturelle Gesellschaft besser zu verstehen, damit sie sich zu aktiven und aufgeklärten BürgerInnen entwickeln können, die sich am fortwährenden Konstruktionsprozess unserer Gesellschaft beteiligen können. 

Das Ende einer Ära 2!

Fabienne war seit 1990 eines der Gesichter des Zentrums für interkulturelle Bildung-ikl. Sie ist eine Allrounderin, wie sie im Buche steht und hätte nicht besser gezeichnet werden können in einer ihrer wunderbaren Geschichten! Ob in der Klasse, auf der Bühne, im Büro oder im Tonstudio, überall hat sie die Projekte des ikl souverän mitgestaltet und umgesetzt, und die Dienststelle während 10 Jahren, zusammen mit Antónia, geleitet. Nach 30 Jahren treuem Dienst, wird sich Fabienne neuen Herausforderungen widmen. Wir wünschen ihr nur das Beste für ihre Zukunft, und hoffen sie noch oft  wiederzusehen! Vielen Dank für all die Arbeit und das Herzblut, die du während all dieser Jahre in das Zentrum für interkulturelle Bildung gesteckt hast!

Das Ende einer Ära 1!

Das Zentrum für interkulturelle Bildung, ikl, früher CDAIC (Centre de Documentation et d’Animations interculturelles), erlebte 1994 mit der Einstellung eines interdisziplinären Teams einen Aufschwung. Dank der hervorragenden Fähigkeiten unserer Grafikerin Maria José Monteiro, genannt Zé, erstrahlten die Projekte in neuem Glanz. Von einfachen Arbeitsblättern, über Roll-ups bis hin zu pädagogischen Dossiers und Ausstellungen, unter Zés Leitung wurde jede Veröffentlichung zu einem Genuss für die Augen.

Nach über 25 Jahren treuem Dienst beim ikl, geht Zé in ihre wohlverdiente Rente. Dank ihrer Lebensfreude und Energie, bezweifeln wir jedoch, dass sie sich zur Ruhe setzen wird und freuen uns schon auf ihren Besuch! Im Namen des ikl, wollten wir Zé noch einmal für ihr ganzes Engagement, ihre Herzlichkeit und die schönen Jahre, während denen sie das Zentrum für interkulturelle Bildung – ikl wie wir es kennen, mitgestaltet hat! Herzlichen Dank, Zé, und alles Gute für die Zukunft!

Sénégalités – Das Begleitmaterial für die Workshops

Hier findet ihr das Begleitmaterial, das wir während des Workshops Sénégalités verwenden. Unsere Workshops beginnen mit einer Vorführung des Films Eine Entdeckungsreise nach Djinack Bara. Anschließend werden die SchülerInnen in Gruppen eingeteilt, wo sie sich näher mit einem Thema beschäftigen. Zum Abschluss, stellen sie sich gegenseitig vor, was sie gelernt haben.

Eine Entdeckungsreise nach Djinack Bara

Geografie

In diesem Workshop sollen die SchülerInnen sich das eBook anschauen und anschließend das Arbeitsblatt ausfüllen.

Wasser

In diesem Workshop sollen die SchülerInnen sich das eBook anschauen und anschließend das Arbeitsblatt ausfüllen.

Schule

In diesem Workshop sollen die SchülerInnen sich das eBook anschauen und die darin enthaltenen Fragen beantworten. Da das eBook nicht Seite für Seite angezeigt wird, schlagen wir vor, die Fragen vor dem jeweiligen Kapitel zu stellen. Die SchülerInnen sollen sich zuerst bewusst werden, wie eine bestimmte Situation bei ihnen abläuft, bevor sie Hypothesen aufstellen, wie die gleiche Situation in Djinack Bara ablaufen würde. Anschließend erhalten sie Informationen über die jeweilige Situation in Djinack Bara und sollen sie mit ihren Erfahrungen vergleichen.

Ernährung

In diesem Workshop sollen die SchülerInnen sich das eBook anschauen und anschließend das Arbeitsblatt ausfüllen.

Freizeit

In diesem Workshop sollen die SchülerInnen die Übungen auf dem Arbeitsblatt ausführen und anschließend die Fragen beantworten. Um einen tieferen Einblick zu erhalten, können sie sich danach das eBook anschauen.

new old school – Schoul am Wandel