USA
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Manche Länder beziehen sich ganz bewusst auf ihre Einwanderungsgeschichte wenn es darum geht, eine nationale Einheit zu konstruieren. Die USA beispielsweise verstehen sich als Einwanderungsland. Bedeutende Migrationsströme setzten bereits im 16. Jahrhundert ein. Zu dieser Zeit reisten vor allem Menschen aus England, Deutschland und Irland ein. Unter ihnen waren auch Angehörige religiöser Gruppierungen, die in ihrem Ursprungsland verfolgt wurden. Die meisten erhofften sich ein besseres Leben, auch und vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kamen viele Einwanderer aus Süd- und Osteuropa, vor allem aus Italien, Polen oder Russland. Außerdem setzten die Migrationsströme aus Japan und Mexiko ein. Heute kommen die meisten Einwanderer aus der Karibik und Lateinamerika.
Vielleicht wird sich das in Zukunft ändern. Der zukünftige Präsident Donald Trump hat während des Wahlkampfes einen harten Kurs gegen die Einwanderung angekündigt.

