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Verstärkt in die Zukunft!

Das ikl-Team freut sich euch seine zwei Neuzugänge vorstellen zu dürfen. Fortan werden Gretchen Tornare und Sylvie Elcheroth das Team verstärken, um mit Antónia und Pierre die interkulturelle Bildung in Luxemburg zu fördern.

Gretchen und Sylvie können auf langjährige berufliche Laufbahnen zurückblicken, wo sie unter anderem an verschiedenen Projekten im Bereich der Mehrsprachigkeit, der Integration von Neuankömmlingen oder auch der Schulentwicklung teilnahmen.

Ihr Wissen, ihre Erfahrung, ihre Motivation und ihr Engagement sind eine Bereicherung für das gesamte Team!

Das Team

Mein Name ist Antónia Ganeto. Auf den kapverdischen Inseln geboren, bin ich in den siebziger Jahren im Alter von fünf Jahren nach Luxemburg gekommen. Ich habe meine gesamte Schullaufbahn in Luxemburg absolviert, bevor ich in Brüssel Journalismus und Kommunikation studiert habe. Nun arbeite ich bereits seit mehr als einem Vierteljahrhundert im Zentrum für interkulturelle Bildung – ikl

Neben meiner persönlichen Lebenserfahrung, sind es vor allem die zahlreichen Projekte und Fortbildungen, sowie die vielen inspirierenden Menschen, denen ich im Laufe der Jahre begegnet bin, die meine Arbeit bereichern. 

Müsste ich ein Leitmotiv für meine Arbeit nennen, wäre es: „Lernen für ein besseres Zusammenleben!“ Es ist dieses Leitmotiv, das Ziel zu einer friedlichen und fairen Gesellschaft beizutragen, das mich inspiriert, meine treibende Kraft! 

Aus diesem Grund leite ich mit großer Freude ein engagiertes und interdisziplinarisches ikl-Team! 

Ich heiße Sylvie Elcheroth und komme aus dem Grundschulbereich, wo ich mich während der letzten zehn Jahre um die neu im Land angekommenen Kinder gekümmert habe. Ich habe diese Arbeit mit Einsatz und Freude gemacht, immer bemüht, den Kindern und ihren Familien das Gefühl zu vermitteln, willkommen zu sein und sie bei ihren Anstrebungen, ihren Platz in der Luxemburger Gesellschaft zu finden, zu unterstützen. 

Heute freue ich mich darüber, zum ikl-Team zu gehören und zur interkulturellen Bildung und Erziehung im Sinne eines besseren Zusammenlebens beizutragen. Neben meinen Erfahrungen als Lehrerin bringe ich Kompetenzen mit, die ich im Laufe anderer beruflicher Tätigkeiten entwickelt habe: Forschung zum Thema Mehrsprachigkeit bei Kindern an der Universität Luxemburg, sowie Teilnahme an der Gründung einer inklusiven Schule am Bildungsministerium Luxemburg. Ich habe zum Thema „Pädagogik der Mehrsprachigkeit“ promoviert und bin Autorin eines Buches zum gleichen Thema. 

Persönlich hat die Adoption zweier Kinder aus der Ukraine mein Leben sehr verändert. 

Ich heiße Gretchen Tornare, bin in Frankreich geboren und im Alter von 4 Jahren nach Luxemburg gekommen. Bei meiner Ankunft konnte ich die luxemburgische Sprache nicht und musste sie mühsam erlernen, eine Erfahrung, die mich früh auf die Herausforderungen, die mit dem Erlernen einer Fremdsprache verbunden sind, aufmerksam gemacht hat. 

Meine berufliche Tätigkeit in der Tourismusbranche in Luxemburg und im Ausland, sowie meine Ausbildung zur Lehrerin und die Arbeit in der Schule haben es mir erlaubt, ein besseres Verständnis von den vielfältigen Kulturen und Persönlichkeiten in unserer Gesellschaft zu erlangen.

Meine berufliche Laufbahn als Lehrerin war immer mit dem sogenannten „Cours d’accueil“ und der Integration von Neuankömmlingen verbunden. Ich war an mehreren Projekten des Ministeriums beteiligt, um Schulmaterial für die Sprachförderkurse zu entwickeln, und die SchülerInnen und ihre Eltern, sowie das Personal des „Cours d’accueil“ zu unterstützen. Mein Wunsch war es, diesen Menschen durch mein Engagement die Möglichkeit zu geben, Teil unserer Gesellschaft zu werden.

Jetzt bin ich froh, Teil eines Teams zu sein, wo ich mich der interkulturellen Bildung widmen kann. Ich will den SchülerInnen dabei helfen, sich der Vielfalt und des kulturellen Reichtums unserer Gesellschaft bewusst zu werden, und ihnen interkulturelle Kompetenzen vermitteln, die ein gutes Zusammenleben in unserer vielfältigen Gesellschaft unterstützen.

Mein Name ist Pierre Dielissen und ich arbeite seit 2012 im Zentrum für interkulturelle Bildung – ikl. Nach meinem Bachelor in Erziehungswissenschaften, den ich an der Universität Luxemburg absolviert habe, habe ich einen Master in Comparative and International Education an der Universität Oslo gemacht, wo ich mich u.a. mit den Wechselbeziehungen zwischen Bildung und Entwicklung der Gesellschaft befasst habe, insbesondere was die Demokratisierung der Gesellschaft betrifft. 

Am Zentrum für interkulturelle Bildung, sehe ich mein Hauptziel darin, SchülerInnen in einem Prozess der kritischen Hinterfragung unserer Gesellschaft zu begleiten. Somit will ich ihnen helfen unsere multikulturelle Gesellschaft besser zu verstehen, damit sie sich zu aktiven und aufgeklärten BürgerInnen entwickeln können, die sich am fortwährenden Konstruktionsprozess unserer Gesellschaft beteiligen können. 

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